Montag, 20. Juli 2026
Am Montagmorgen sind wir mit dem Zug nach Berlin gefahren. Die Fahrt dauerte ungefähr acht Stunden und verlief ohne Probleme. Insgesamt war die Reise sehr entspannt und angenehm. Am Bahnhof angekommen, sind wir direkt mit der S-Bahn zu unserem Hostel gefahren und haben eingecheckt. Danach haben wir unsere Zimmer bezogen und uns kurz frisch gemacht.
Der erste Eindruck von Berlin war für viele von uns überwältigend, da die Stadt deutlich größer und lebhafter ist als unser Heimatort. Am Abend gingen wir gemeinsam in ein nepalesisches Restaurant in der Nähe des Hostels. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt, auch wenn es für einige ein wenig zu scharf war. Anschließend ließen wir den Tag bei einem kurzen Spaziergang durch das Viertel ausklingen.
Dienstag, 21. Juli 2026
Nach unserer ersten Nacht im Hostel haben wir gegen 8 Uhr gefrühstückt. Anschließend ging es zum Bundestag. Dort hörten wir zunächst einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals und konnten danach die beeindruckende Kuppel besichtigen. Besonders die Aussicht über Berlin war beeindruckend.
Ein unerwartetes Highlight war, dass wir Zeugen eines Staatsbesuchs des aserbaidschanischen Präsidenten wurden. Dabei konnten wir sogar einen Blick auf den Bundeskanzler Friedrich Merz werfen. Danach besuchten wir das Holocaust-Mahnmal, das viele von uns zum Nachdenken brachte.
Am Nachmittag nahmen wir an einer Führung durch die Berliner Unterwelten teil. Dabei besichtigten wir einen alten Bunker, der durch seine dunkle und bedrückende Atmosphäre einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Zwischen den Programmpunkten führte uns Frau Petersen durch die Stadt und erzählte zu vielen Gebäuden spannende Geschichten. Außerdem wurde dabei fast jede Sehenswürdigkeit mehrfach fotografiert. Am Abend hatten wir Freizeit und trafen uns um 21 Uhr wieder am Hostel. So endete ein abwechslungsreicher und informativer Tag.
Mittwoch, 22. Juli 2026
Der Mittwoch begann sportlich: Um 10 Uhr stand eine Kanutour auf dem Landwehrkanal auf dem Programm. Vom Wasser aus konnten wir Berlin aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen.
Am Nachmittag besuchten wir das Jüdische Museum. Die besondere Architektur des Gebäudes und die bewegenden Ausstellungen vermittelten uns interessante Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur.
Anschließend machten wir einen Rundgang am Checkpoint Charlie. Dieser Ort war während des Kalten Krieges einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin und ist bis heute ein wichtiges Symbol der deutschen Teilung.
Nach etwas Freizeit gingen wir am Abend zu einem Freiluft-Improvisationstheater, das viele von uns sehr unterhaltsam fanden.
Wer danach noch Energie hatte, konnte das beleuchtete Brandenburger Tor besuchen und die beeindruckenden Licht- und Filmprojektionen in der Nähe des Bundestags anschauen.
Donnerstag, 23. Juli 2026
Am Donnerstag, unserem letzten vollständigen Tag in Berlin, besuchten wir zunächst die East Side Gallery. Dort schauten wir uns die vielen Kunstwerke auf dem erhaltenen Teil der Berliner Mauer an. Die Bilder waren sehr beeindruckend und zeigten unterschiedliche Botschaften, Gefühle und Perspektiven.
Danach ging es zum ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. Während einer Führung erfuhren wir viel über die Geschichte des Ortes und die Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren. Das war einerseits sehr interessant, andererseits aber auch erschreckend.
Nach einer Mittagspause besuchten wir das Humboldt Forum und schauten uns verschiedene Ausstellungen an. Anschließend hatten wir Freizeit in der Mall of Berlin. Dort konnten wir shoppen, essen gehen und gemeinsam Zeit verbringen. Durch die große Auswahl war für jeden etwas dabei.
Am Abend trafen wir uns wieder im Hostel und gingen gemeinsam Döner essen. Der Besitzer war sehr freundlich und spendierte uns sogar Getränke. Das Essen schmeckte allen sehr gut.
Später besuchten wir den Club Matrix. Einige tanzten, andere saßen zusammen und unterhielten sich, doch insgesamt hatten alle einen schönen Abend. Nach Mitternacht mussten wir schließlich zurück ins Hostel. Während manche bereits ihre Koffer für die Heimreise packten, verbrachten andere noch etwas Zeit mit ihren Freunden, bevor sie schlafen gingen.
Freitag, 24. Juli 2026
Am letzten Tag unserer Klassenfahrt besuchten wir das Illuseum Berlin. Dort konnten wir zahlreiche optische Täuschungen und Illusionen ausprobieren und viel über die Wahrnehmung des menschlichen Auges lernen. Besonders viel Spaß machte es, kreative Fotos zu machen und die verschiedenen Experimente selbst auszuprobieren.
Das Illuseum war ein interessanter und lustiger Abschluss unserer Reise. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und traten die Heimfahrt an.
Insgesamt war die Klassenfahrt nach Berlin eine tolle Erfahrung. Wir haben viele interessante Orte besucht, viel über die Geschichte Deutschlands gelernt und gleichzeitig schöne Erinnerungen mit unserer Klasse gesammelt.
Die Klasse 9c
Für die tolle Organisation und Begleitung möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Petersen und Frau Harlacher bedanken!








