Die Cyanotypie (auch als Eisen-Blaudruck bezeichnet) ist ein historisches fotografisches Edeldruckverfahren aus dem Jahr 1842, bei dem durch UV-Licht ein charakteristisches, tiefblaues Bild entsteht.
Es war beeindruckend und machte Spaß, dieses besondere Verfahren kennen zu lernen und selbst zu nutzen – vielen Dank dafür!
Die Grundlagen
Zu Beginn werden zwei Chemikalienlösungen im Verhältnis 1:1 gemischt. Diese Lösungen sind orangerote Kaliumhexacyanoferrat(III)-Lösung und grüne Eisen(III)ammoniumcitrat-Lösung. Wenn das Lösungsgemisch mit Licht in Berührung kommt, verfärbt es sich blau. Das Lösungsgemisch wird auf saugfähiges Papier gepinselt und zum Trocknen in einen dunklen Raum gelegt. Während des Trocknens haben wir verschiedene Motive gezeichnet, gedruckt oder aus der Natur gesammelt. Die Motive haben wir dann auf unsere getrockneten Papiere gelegt und mit einer Glasscheibe gesichert. Dann ging es damit in die Sonne. Nach etwa 10 Minuten hat das UV-Licht ganze Arbeit geleistet. Nachdem sich der Hintergrund grau verfärbt hat, haben wir die Papiere wieder hereingeholt. Anschließend wurden die Chemikalien mit Wasser abgewaschen. Die Papiere färben sich dabei blau. Man lässt sie trocknen, und schon waren unsere Kunstwerke fertig.
Katharina Lohmann, Nala Mungenast, Lioba Onwuzulike
Verschiedene Blaudrucktechniken
Pflanzentechnik
Bei der Pflanzentechnik sammelt man Blüten und andere Naturmaterialien, presst sie, wenn man das möchte, und legt diese auf das lichtempfindliche Papier.
Schreibfolie
Wenn man die Schreibfolie benutzen möchte, braucht man einen Folienstift, der gut deckt, am besten ist ein schwarzer Stift. Mit diesem Stift kann man dann Formen oder Texte auf die Folie malen oder schreiben. Die Folie wird auf das lichtempfindliche Papier gelegt und kann nach dem Drucken abgewaschen und wieder verwendet werden.
Fotos
Die Fotofolie funktioniert ähnlich wie die Schreibfolie, nur dass man die Bilder nicht selbst aufmalt, sondern ein Foto aufdruckt. Bevor man die Fotos aufdruckt, sollte man diese erst in Graustufen umwandeln und dann invertieren, d.h. die hellen Stellen auf dem Bild werden dunkel und die dunklen Stellen werden hell. So sieht das Bild besser und kontrastreicher aus.
Nele Merkel, Sophia Müller, Theresa Müller
Besuch der Ausstellung „Bloom up!“ in der Kunsthalle Baden-Baden
Während der Projekttage haben wir uns Inspiration in der Kunsthalle geholt. Die Ausstellung „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ in Baden-Baden zeigt die faszinierende Welt der Blumen. Mit Kunst, Farben und interaktiven Stationen erfahren Besucher, welche Bedeutung Blumen in verschiedenen Kulturen haben. Die Ausstellung ist ein besonderes Erlebnis für alle Sinne.
Leatitia Morić, Laura Schmidt, Mira Steimer










