Vom 13. bis 17. Mai 2026 hatten wir dieses Jahr die Gelegenheit, gemeinsam mit Frau Hoff und Herrn Weber als Begleitung an der Fahrt nach Taizé in Frankreich teilzunehmen. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Klassen und einige Ehemalige. Schon auf der Hinfahrt war die Vorfreude groß, und wir waren gespannt, die einzigartige Atmosphäre von Taizé kennenzulernen, von welcher wir schon im Vorhinein viel Positives gehört hatten.
Noch vorab zur Information: Taizé ist ein kleiner Ort im Burgund, der jedes Jahr tausende junge Menschen aus der ganzen Welt anzieht, so auch uns. Wir nahmen dort täglich an den Gebeten in der Kirche Taizés teil, hörten uns Bibeleinführungen der Brüder an, tauschten uns anschließend in zuvor gebildeten Kleingruppen aus, erkundeten in unserer Freizeit den Zeltplatz und umliegende Dörfer und übernachteten auf dem riesigen Zeltplatz. Es war eine super Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern ins Gespräch zu kommen. Doch auch abseits des vorgegebenen Rahmenprogramms gab es viele schöne Erlebnisse. So nahmen wir beispielsweise an einer Schnitzeljagd teil oder besuchten den kleinen Souvenirladen der Brüder von Taizé. Dort kauften wir uns die bekannten Taizé-Halsketten und einige andere Souvenirs als Andenken an diese schöne Fahrt.
Ein weiterer Punkt unseres täglichen Programmes waren die gemeinsamen Mahlzeiten. Das Essen war zwar eher einfach gehalten, doch passte es sehr gut zum Leben in Taizé und schmeckte uns insgesamt gut. Auch das Wetter zeigte sich sehr vielfältig während unseres Aufenthalts: In einem Moment schien die Sonne, im nächsten Moment regnete es, und im wieder nächsten setzte heftiger Hagel ein. Nachts wurde es oft sehr kalt, doch wenn man sich im Voraus mit den Wetterbedingungen auseinandergesetzt und passende Kleidung eingepackt hatte, konnte man die Kälte ein wenig minimieren. Zudem wurden auch Wolldecken von den Brüdern angeboten, falls jemand nicht so gut ausgestattet war, um der nächtlichen Kälte standhalten zu können.
Neben dem besonderen Gemeinschaftsgefühl auf dem Gelände war das absolute Highlight der Fahrt für viele von uns der Gottesdienst am Samstagabend mit den Kerzen und dem Osterlicht. Die Kirche wurde dabei von zahlreichen Lichtern erhellt, was eine spürbar einzigartige Atmosphäre schuf, die geradezu magisch wirkte. Dieser Moment wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Rückblickend war die Fahrt nach Taizé eine wunderschöne, bereichernde Erfahrung. Wir haben viele neue, nette Menschen kennengelernt, viele gemeinsame Erinnerungen gesammelt und besondere Momente erlebt. Wir würden uns freuen, wenn sich nächstes Jahr wieder die Möglichkeit ergeben würde, dorthin zu fahren. Wir können allen wirklich nur empfehlen, diese Erfahrung einmal selbst zu machen. Als kleiner Tipp: Wenn ihr mit nach Taizé möchtet, legt euch am besten wasserfeste Zelte zu, sonst könnten euch die Wetterbedingungen einen Strich durch die Rechnung machen. J
Schlussendlich können wir nur noch Danke sagen: Danke an Frau Hoff und Herrn Weber für die leidenschaftliche und tolle Organisation – es war ein sehr schönes Erlebnis!
Jenna Eller und Juliana Lorenz (beide K1)











