Klasse 10b auf den Spuren des Impressionismus

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Am 23. Januar 2026 unternahm die Klasse 10b gemeinsam mit ihrer Lehrerin Martina Baur eine Exkursion in das Museum Frieder Burda. Ziel war die Ausstellung „Impressionismus in Deutschland“, die sich intensiv mit dem Werk des bedeutenden Künstlers Max Liebermann und seiner Zeit auseinandersetzt.

Der Impressionismus gilt als die erste Avantgarde-Bewegung in Deutschland. Besonders prägend war dabei der künstlerische Austausch mit Frankreich. Französische Malerinnen und Maler lieferten wichtige Impulse und inspirierten die deutsche Kunstszene nachhaltig.

Im Vergleich zu Frankreich entwickelte sich der Impressionismus in Deutschland zeitlich verzögert und blieb stärker dem Realismus verbunden. Daraus entstand jedoch eine große Vielfalt an Ausdrucksformen, die die Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung eindrucksvoll nachvollziehen konnten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Werken Max Liebermanns, der nicht nur als herausragender Maler, sondern auch als bedeutender Kunstsammler bekannt war. Zu sehen war unter anderem sein Werk „Selbstbildnis im Anzug neben der Staffelei“ aus dem Jahr 1922. Darüber hinaus bot die Ausstellung einen umfassenden Einblick in sein vielseitiges künstlerisches Schaffen.

Die Exkursion bot der Klasse 10b einen lebendigen Zugang zur Kunstgeschichte und vertiefte ihr Verständnis für eine der wichtigsten Kunstrichtungen Europas.

Ein herzliches Dankeschön geht an den „Verein der Freunde“ der Klosterschule, der uns den Eintritt ins Museum ermöglichte.

Martina Baur