Mit dem zweiten Musischen Abend des Schuljahres 2025/26 setzte die Klosterschule am Do., 9. Juli 2026, einen stimmungsvollen musikalischen Schlusspunkt vor den Sommerferien. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren in die Aula gekommen, um Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Altersstufen auf der Bühne zu erleben. Das abwechslungsreiche Programm reichte von Orchester- und Chormusik über Jazz, Rock und Pop bis hin zu Percussion und lateinamerikanischen Rhythmen. Durch den Abend führten die Mitwirkenden selbst. Mit ihren Moderationen sorgten sie von Beginn an für eine persönliche und lockere Atmosphäre.
Den Auftakt gestaltete unter der Leitung von Dominikus Krempel das Vororchester, das mit großer Spielfreude den Grundstein für einen abwechslungsreichen Konzertabend legte. Direkt im Anschluss zeigten die Musik-Intensiv-Klassen 7a und 7b gemeinsam mit ihrer Lehrerin Mechthild Jacobs mit Here Comes Pippi Longstocking, wie selbstverständlich praktisches Musizieren zum Alltag der Musik-Intensiv- und späteren Musikprofilklassen gehört. Für viele Lacher sorgte anschließend die Chor-AG der Klassen 5. Gemeinsam mit ihrem Chorleiter Micha Watta hatten die Schülerinnen und Schüler die Lieder in eine kleine Geschichte aus einer Arztpraxis eingebettet, deren kurze Spielszenen die einzelnen Beiträge auf charmante Weise miteinander verbanden. Einen ganz anderen Klang brachte anschließend ein kammermusikalisches Ensemble mit Blue Bossa auf die Bühne und ließ für einige Minuten den entspannten Rhythmus des Bossa Nova durch die Aula klingen.
Zu den eindrucksvollsten Momenten der ersten Konzerthälfte gehörte die Uraufführung des von Französisch- und Geschichtslehrer Sebastian Dollhofer komponierten Klassensongs Papillon. Die Klasse 5a präsentierte ihr Lied. Die Aufregung war den Kindern deutlich anzusehen – umso beeindruckender war es, mit welcher Sicherheit sie ihre Uraufführung meisterten. Während es in der Aula ganz still wurde, lauschte das Publikum aufmerksam und belohnte den Auftritt mit lang anhaltendem Applaus. Den Abschluss vor der Pause gestaltete die selbstorganisierte Schulband der Klassen 9a und 10b. Mit großer Begeisterung präsentierten die Jugendlichen ihre Stücke und sorgten mit einem spontanen Geburtstagsständchen für den Bruder eines Bandmitglieds für einen besonders herzlichen Moment.
Nach der Pause brachten die Fanga-Rhythmen der Trommel-AG der 5. Klassen sofort wieder Schwung in die Aula. Wenig später bewies der Basiskurs Musik der Kursstufe 1 mit Tequila, wie viel Musikalität und Spielfreude auch außerhalb der Profilklassen auf der Bühne zu erleben sind. Einen musikalischen Höhepunkt setzte anschließend der Mittel- und Oberstufenchor. Zu Beginn waren lediglich die 15 Stimmen des Chores und die Rahmentrommel von Tamara Läufer zu hören. Erst nach und nach entfaltete sich der bis zu siebenstimmige Chorklang von Vuelie aus Die Eiskönigin. Bemerkenswert war dabei, dass jede Stimme nur von zwei Sängerinnen oder Sängern getragen wurde. Gemeinsam mit Jakob Seitz am Schlagzeug und Dominikus Krempel am Klavier folgte anschließend Beyond aus dem Disney-Film Vaiana 2. Noch einmal richtig Energie kam auf, als die Trommel-AG der Klassen 8/9 gemeinsam mit dem Musikprofil der Klasse 9 und Emily Reith an der Querflöte mit Goza mi Mambo die Bühne füllte und das Publikum mit ihren mitreißenden Rhythmen begeisterte.
Den Schlusspunkt setzte die Big Band mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Metal, Funk und Italo-Schlager. Zum Abschluss wurde es noch einmal besonders stimmungsvoll: Bei der Zugabe Ein Leben lang der Fäaschtbänkler, unterstützt von fünf Sängerinnen und Sängern der Musical-AG, stimmte nach und nach die gesamte Aula mit ein. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Gäste sangen gemeinsam – ein Abschluss, der eindrucksvoll zeigte, wie stark Musik an der Klosterschule verbindet.
Schulleiter Dr. Tobias Vorbach dankte anschließend allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne – den Schülerinnen und Schülern, den beteiligten Lehrkräften, der Veranstaltungstechnik, der Musical-AG für die Bewirtung sowie den Eltern für ihre vielfältige Unterstützung.
Florian Deny







