Movie Time – Filmspaß zum Nachdenken

Klosterschule vom Hl Grab MovieTime 3

Es gibt Filme, denen es gelingt, heitere und unterhaltsame Situationen und Momente einzufangen und gleichzeitig ernste Themen zu behandeln. Der Disney Pixar-Film „WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ gehört dazu, und die Nachhaltigkeits-AG hatte sich deshalb ihn für ihre Monatsaktion April ausgesucht.

Am Fr., 24.04.26, trafen sich 14 interessierte Jugendliche, um sich gemeinsam den Film anzuschauen und später darüber ins Gespräch zu kommen.

„WALL·E“ zeigt eine ferne Zukunftswelt, in der auf einer menschenleeren, aber von Müll verschmutzten und bedeckten Erde der Müllsammelroboter WALL·E aufräumt. An diese Arbeit geht er mit Neugier und Begeisterung für die Fundstücke, die Einblicke in die Zeit geben, als Menschen den Planeten bewohnt haben. Darunter entdeckt er wundersamerweise eine ganz junge Pflanze.

Eines Tages erscheint der Aufklärungsroboter EVE, und WALL·E verliebt sich. Sie jedoch hat eine Aufgabe zu erledigen: herauszufinden, ob Leben auf der Erde wieder möglich ist. Nachdem sie den Beweis – die kleine Pflanze – gefunden hat, wird sie zurück zum Raumschiff Axiom gebracht. Dort halten sich die Menschen seit Jahrhunderten auf und haben sich körperlich wie geistig zurückentwickelt.

WALL·E ist EVE gefolgt, um sie zu beschützen, und verursacht damit einigen Aufruhr. Der Kommandant der Axiom entscheidet sich zwar, zur Erde zu fliegen, aber sein Autopilot Otto hindert ihn daran und will sogar die Pflanze beseitigen. So kommt es zum Kampf, in dem Otto schließlich deaktiviert wird – die Axiom mit all ihren Passagieren nimmt daraufhin Kurs auf die Erde.

Damit behandelt der Film „WALL·E“ tatsächlich spannende Themen und Fragen der Menschheit und der Nachhaltigkeit: z.B. was zwischenmenschlich wichtig ist, wie Technik und Konsum unser Leben bestimmen, wie wir mit der Erde umgehen.

Einerseits sind der Schauplatz und die Handlung vor allem zu Beginn sehr düster, andererseits vermitteln die Figuren und Motive Hoffnung: WALL·Es offener Blick zeigt Vertrauen und Nähe; die zurückgekehrten Menschen beginnen mit dem Wiederaufbau; die junge Pflanze steht für den Neuanfang der lebensfähigen Natur.

Die Jugendlichen jedenfalls waren aufmerksam dabei und hatten Spaß am gemeinsamen Filmnachmittag. Im anschließenden Gespräch konnten wir uns über das Gesehene, die Eindrücke, die Themen austauschen, und dabei wurde schnell deutlich, dass der Film sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken angeregt hatte.

Vielen Dank für die Mitorganisation der Movie Time an Frau Storr und Herrn Lücke.

Stephanie Basler