Das Projekt wurde von Frau Uhrig und Frau Schlotthauer und Antonia, Eva, Djorllie und Sofie aus der 8b vorbereitet und geleitet. An den vier Projekttagen haben wir uns mit vielen wichtigen Themen rund um das Mädchensein, Gleichberechtigung, Selbstbewusstsein und Beziehungen beschäftigt.
Am Anfang haben wir uns erst einmal kennengelernt und gemeinsam eine wichtige Regel für das Projekt aufgestellt, dass alles, was jemand Persönliches erzählt, in der Gruppe bleibt. So konnte jeder offen sprechen und Vertrauen aufbauen.
Am ersten Tag haben wir ein paar Kennenlernspiele gespielt, darüber gesprochen, wie wir uns nach außen zeigen und wie Social Media oft nicht die Wirklichkeit zeigt. Außerdem haben wir über Klischees von Mädchen und Jungen gesprochen und festgestellt, dass jeder Mensch unterschiedlich ist.
Am zweiten Tag ging es um Frauenrechte und Gleichberechtigung. Wir haben erfahren, wie sich die Rechte von Frauen im Laufe der Zeit verändert haben und warum Gleichberechtigung auch heute noch ein wichtiges Thema ist. Danach war die Polizistin Frau Stösser zu Besuch, die uns Tipps für Gefahrensituationen gegeben hat und wie man sie vermeiden kann, außerdem hat sie uns mehr über die Gefahren im Internet erzählt. Das machte den Tag sehr interessant und vielfältig.
Am dritten Tag haben wir uns gegenseitig unsere weiblichen Vorbilder vorgestellt und mit Fotos von ihnen Motivationskarten gestaltet. Wir haben über Beziehungen und verschiedene Formen von Liebe gesprochen. Außerdem haben wir Verhütungsmittel kennengelernt und Fragen für die Frauenärztin gesammelt.
Am letzten Tag waren wir bei der Frauenärztin Frau Dr. Frey zu Besuch. Sie hat unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet und uns einen Einblick in ihre Praxis gegeben.
Danach haben wir das Projekt gemeinsam abgeschlossen und überlegt, was wir aus den vier Tagen mitnehmen. Dabei sind Sätze entstanden wie: „Ich nehme mit, dass man vor dem Frauenarzt keine Angst haben muss.“, „Jeder hat das Recht, so zu sein, wie man ist.“, „Man muss sich nicht verändern, um anderen zu gefallen.“ und „Ich habe gelernt, wie ich mich in Gefahrensituationen verhalten kann.“
Insgesamt war das Mädchen-Projekt sehr interessant und lehrreich. Besonders wichtig war, dass wir uns gegenseitig vertrauen konnten und alles Persönliche in der Gruppe geblieben ist, so dass sich jeder wohlgefühlt hat.
Antonia Muhehe (8b)



