„Jeder fünfte Jugendliche zeigt Symptome einer Essstörung“ – eine erschreckende Zahl. Ob Magersucht, Bulimie oder Binch-Eating, Essstörungen können jede und jeden treffen. Vor allem Jugendliche sind durch den Einfluss der sozialen Medien gefährdet. Oft von Schamgefühl und Angst geprägt, bleiben die Betroffenen jedoch lange im Verborgenen und Süchte daher ein Tabu-Thema. Die Klosterschule vom Heiligen Grab hat jedoch den Entschluss gefasst, sich diesem Problem zu widmen und der Gefahr einer Suchterkrankung entgegenzuwirken.
Am Mittwochvormittag, 11.03.26, fand für die 7. Klassen die Präventionsveranstaltung „Zufriedenheit mit mir und meinem Körper“ statt. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Sucht Baden-Baden und Freiburg wurde den Schülerinnen und Schülern ein Workshop geboten, der sie über Süchte und besonders über Formen der Essstörung informierte. Durch Sensibilisierung und Stärkung brachten die Fachkräfte den Jugendlichen den Umgang mit Betroffenen und möglicherweise der eigenen Erkrankung näher. Außerdem wurde im Rahmen des Workshops die mentale Gesundheit gefördert. Mit Übungen zur Dankbarkeit, Achtsamkeit und zum Selbstwert öffneten sich die Schülerinnen und Schüler für die Selbstliebe und Wertschätzung der eigenen Talente und Fähigkeiten.
Die Themen mentale Gesundheit, Essstörungen und Prävention bleiben hier über diese Veranstaltung hinaus relevant. In einer AG setzen sich die Jugendlichen kontinuierlich mit den Sachverhalten auseinander und entwerfen neue Inhalte für die Plattform „feelOk“, die Materialien für Lehr- und Fachkräfte anbietet, um dem Suchtkonsum vorzubeugen und die Gesundheit zu fördern.
Vielen Dank für die Kooperation und die Workshops an Franziska Kieras, Michelle Knötzsch, Martina Rapp, Thorsten Lewko und Michael Weber sowie für die Organisation an Maria Haas, Pia Schlotthauer und Philipp Pfeiffer. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte!
Lavinia Paul






