Aktuelle Nachrichten


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Hungern war gestern - Sixpack war gestern

Präventionsveranstaltung an der Klosterschule vom Hl. Grab

Was bedeutet das eigentlich - Frau sein, weiblich sein, schön sein? Welche Folgen hat es für junge Männer, wenn sie ständig den harten Kerl markieren müssen und auf ihre Muskelkraft reduziert werden?

Aus den Medien sind uns die Bilder moderner junger Frauen in knapper Kleidung hinlänglich bekannt und Filme, Musikvideos oder Social-Media präsentieren Männlichkeitsideale am Beispiel von Bodybuildern und Gangster-Rappern. Models, Promis und Influencer präsentieren in der Medienwelt ein „perfektes“ Leben, das von Schönheitsidealen und einer unverhüllten Darstellung der eigenen Sexualität geprägt ist. Wenn Oberflächlichkeiten wichtiger als menschliche Werte werden, können Selbstzweifel, Depressionen oder gar Essstörungen fatale Konsequenzen sein.

Hierüber referierten am Montag, den 5. November vor knapp 80 Achtklässlerinnen und Achtklässlern der Klosterschule Baden-Baden Kera und Robert Deiß. Durch ihre Vorträge möchten sie junge Frauen und junge Männer dabei unterstützen ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln, das Grundlage einer gesunden Sexualität darstellt. Die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit und der inneren Stärke stellten die Beiden deutlich in den Fokus.

Die Schülerinnen erhielten persönliche Einblicke in das Leben der ehemaligen Germany’s Next Topmodel-Kandidatin Kera Deiß, die ihre negativen Erfahrungen im Modelbusiness und eine daraus resultierende Essstörungen emotional und authentisch darstellte. Deiß Frage an die Schülerinnen wie viele mit einem internetfähigen Smartphone ausgestattet und in Facebook, Instagram und Snapchat vertreten sind, wurde nur von einem Bruchteil verneint. Solche konkreten Denkanstöße zeigten, wie stark die Schülerinnen bereits im Netz der digitalen Medienwelt involviert sind und deren Inhalte konsumieren. Frauen, so erklärte Deiß, werden dazu verführt ihren Körper zu vergleichen und zu verändern hin zum immer schmaler werdenden Schönheitsideal. Es entstehen ungesunde Entwicklungswünsche, die eine Essstörung hervorrufen können. Dass man dabei eigentlich nur (sich selbst) verlieren kann, wurde eindrücklich deutlich.

Parallel dazu eröffnete Robert Deiß den Jungen den Blick auf die gesellschaftliche Idealvorstellung von Maskulinität, Mobbing und unterdrückte Aggressionen. Wenn die Meinung anderer wichtiger ist als die Eigene und junge Männer nur auf ihre Muskelkraft reduziert werden, sieht Deiß die Gefahr, dass das Aussprechen eigener Empfindungen und Gefühle unterdrückt wird und Depressionen und Aggressionen vorprogrammiert sind. Durch anschauliche Beispiele gelang es ihm den Schülern zu helfen sich mit den medial verbreiteten Botschaften kritisch auseinanderzusetzen und einen persönlichen Abstand zu ihnen zu entwickeln. Die Beiträge der Jungen, ihre Kommentare und Fragen, aber auch Nebengespräche zeigten, dass es zu diesem Thema großen Redebedarf gibt.

Sowohl den Schülerinnen als auch Schülern boten die Vorträge sich offen mit Idealvorstellungen, den Themen Frau und Mann sein, Körperwahrnehmung und Sexualität zu befassen und sie in einem positiven Selbstbild zu bestärken.

Im Vorfeld der beiden Vorträge setzte sich die Lehrerschaft der Klosterschule am pädagogischen Tag mit diesen Themen auseinander. In Klasse 7 wird im Biologieunterricht der Mensch und seine Gesunderhaltung, sein Körperbau und Ernährung thematisiert. Dass ein externer Referent auf Basis eigener Erlebnisse die Themen Essstörung und Selbstwahrnehmung lebendig und glaubwürdig vermitteln kann, stand außer Frage. Aus diesem Grund unterstützte Maria Haas, die Sozialpädagogin der Klosterschule, das Projekt und freute sich über den positiven Zuspruch der Schülerinnen und Schüler zu den Vorträgen.

Verfasst von Mareike Vollmer - Dienstag, 20. November 2018

Oekumenischer Erntedank im Christinenstift: 26 Jahre Verbundenheit

Seit 26 Jahren wird von Pfarrer Gerhard Stöcklin von der evangelischen Kirchengemeinde und mir mit Schülern der Klosterschule v.Hlg.Grab im Auftrag der Seelsorgeeinheit Baden-Baden die Tradition, oekumenische Gottesdienste am Kirchenjahr entlang im Christinenstift Baden-Baden zu feiern, gepflegt. Der diesjährige Erntedankgottesdienst stand unter dem Leitmotiv der Dankbarkeit für die Ernte des zurückliegenden Lebens. Max Klose aus der Klasse 9a erfreute die zahlreichen Anwesenden mit exzellentem Gesang, Abiturientin Mariella Kasche (Flöte) und Rainer Wagenmann (Akkordeon) konnten die thematischen und von Nadine Beuchert und Lara-Marie Schrader vorgetragenen Texte musikalisch untermalen. Saskia Klein vom Christinenstift dankte allen Akteuren für die jahrzehntelange Treue zu den älteren Menschen. Es war mir ein großes Anliegen, den Bediensteten, Verantwortlichen und Schülern für den hohen menschlichen Einsatz zu danken. Mein besonderer Gruß gilt Herrn Pfarrer Gerhard Stöcklin für 26 Jahre oekumenischen Gleichschrittes seit der Eröffnung des Christinenstiftes .

Verfasst von Albert Waizenegger - Donnerstag, 18. Oktober 2018

Pädagogische Freizeit der Klasse 5b in Herrenwies

Die Klasse 5b verbrachte von Montag, den 15.10. bis Mittwoch, den 17.10.2018 drei wundervolle Tage in der Jugendherberge in Herrenwies. Ziel dieser pädagogischen Freizeit war es die Klassengemeinschaft zu stärken, sich gegenseitig besser kennenzulernen und schlussendlich zwei Klassensprecher zu wählen.
Dabei durfte der Spaß natürlich nicht fehlen. Die Schüler konnten bei vielen verschiedenen Spielen ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und den gemeinsamen Umgang miteinander üben. Bei dem Spiel „Fliegender Teppich“ standen alle Schüler auf einer Decke, die sie umdrehen mussten, ohne dass dabei einer der Mitspieler den Boden berührte. In mehreren Kleingruppen durften sie außerdem ein rohes Ei mithilfe von Naturmaterialien, einem Meter Schnur und einem Stück Klebeband verpacken. Anschließend wurde getestet, ob das „Flugobjekt Ei“ einen Wurf überlebte.
Das schöne Wetter wurde natürlich auch ausgekostet. So wurde bei einer Wanderung zur Badener Höhe oder der Nachtwanderung durch das düstere Herrenwies viel Zeit in der Natur verbracht.
Nach diesen erlebnisreichen Tagen mit vielen gemeisterten Aufgaben kehrte die Klasse heil, mit guter Laune und gestärkt für kommende Herausforderungen wieder nach Baden-Baden zurück.

Verfasst von Dorothee Müller - Donnerstag, 18. Oktober 2018

Bischof Markos Gebremedhin zu Gast an der Klosterschule

Einblicke aus erster Hand in das diesjährige Missio-Partnerland Äthiopien erhielten die Klosterschülerinnen und -schüler der Klassen 10 bis 12 durch den Besuch von Bischof Markos Gebremedhin.

Aus Anlass des Weltmissionssonntags, der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit, war Bischof Markos aus dem äthiopischen Vikariat Jimma-Bonga zu Gast in der Erzdiözese Freiburg. In der Aula der Klosterschule berichtete er am 28. September von der politischen und gesellschaftlichen Lage in seinem Heimatland und den sozialen Projekten in seinem Vikariat. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass die derzeitige politische Situation leisen Anlass zur Hoffnung gebe, etwa da die äthiopische Regierung und das lange verfeindete Nachbarland Eritrea erste Schritte zur Versöhnung unternommen hätten. Zugleich präge die wirtschaftliche Armut weiterhin das Leben großer Teile der Bevölkerung. Nichtsdestotrotz gebe es eine große Offenheit und Hilfsbereitschaft gegenüber den rund eine Million Geflüchteten, die sich derzeit im Land aufhielten.

Der soziale Einsatz von Bischof Markos gilt insbesondere der Volksgruppe der Menjas, ein äthiopisches Waldvolk, das seit Jahrhunderten ausgegrenzt wird. Vielen gelten die Menjas bis heute als unberührbar. Bischof Markos berichtete, dass ihm als Kind der Tod binnen weniger Stunden prophezeit worden sei, nachdem er eine halbe Banane gegessen habe, die ein Menja-Mitschüler mit ihm geteilt habe. Oft könnten Menjas ihre Kinder aber erst gar nicht zur Schule schicken, da ihnen jegliche finanziellen Mittel fehlten. Die katholische Kirche von Jimma-Bonga bemüht sich gemeinsam mit Missio um die Möglichkeit, dass die Kinder der Menjas den Kindergarten und die Schule besuchen können. Darüber hinaus zeigt sich das kirchliche Engagement durch zwei Frauenzentren, in denen Ordensfrauen besonders Menja-Mädchen und -Frauen fördern. Die katholische Kirche, so Bischof Markos, sei eine gewichtige gesellschaftliche Stimme, auch wenn ihre Mitglieder nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung ausmachen – der Einsatz für die Menjas habe bereits zu einer deutlich gewachsenen Akzeptanz dieser Gruppe geführt.

Auch engagiert sich die Kirche beim fairen Anbau von Kaffee. Äthiopien ist das Ursprungland des Kaffees – lebhaft erzählte Bischof Markos, wie vor vielen Generationen Menschen die anregende Wirkung der Kaffeebohne entdeckt hätten. Die namensgebende Region Kaffa ist Teil des Vikariats von Bischof Markos. „Kommt zum Kaffee vorbei“, sei die selbstverständliche Einladungsformel, egal ob zur Frühstücks- oder Abendessenszeit.

Der offene und lebendige Vortrag des 51-jährigen Bischofs, der auch engagiert auf die Rückfragen der Klosterschülerinnen und -schüler einging, stieß bei diesen auf viel positive Resonanz. Möglich wurden außergewöhnliche Einsichten in einen Teil der Welt – und der Weltkirche –, der hierzulande ansonsten kaum präsent ist.
 

Verfasst von Michael Weber - Donnerstag, 11. Oktober 2018

Studienfahrt Nantes

Nantes, die ehemalige Residenz des bretonischen Herzogs, wurde auch dieses Jahr zum Ziel unserer Studienfahrt. Entspannte Stadtspaziergänge in der wunderschönen Altstadt, kleinere Museumsführungen und eine Bootsfahrt an den Strand standen auf dem Programm, welches uns eher das Gefühl eines gemütlichen Sommerurlaubs als einer stressigen Studienfahrt vermittelte. Gemeinsames Essen auf der „ île des machines“ und nächtliches Zusammensitzen auf den Zimmern verstärkten diesen Eindruck nur noch mehr.
Ein großes Dankeschön gilt Frau Biedermann und Frau Armansperg, welche diese Reise geplant und begleitet haben.

Verfasst von Jule Jansen und Franziska Droll - Freitag, 21. September 2018

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