Aktuelle Nachrichten


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Politischer Tag zum Thema „Festung Europa?“

In einer kontrovers geführten Diskussion suchten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b nach einer gemeinsamen europäischen Linie bezüglich der Asyl- und Flüchtlingsthematik.
Im Rahmen eines Planspiels schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Staats- und Regierungschefs von EU-Mitgliedsstaaten sowie des EU-Kommissionspräsidenten und des Präsidenten des Europäischen Rates. Unter Anleitung von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg informierten sich die Schülerinnen und Schüler von Gemeinschaftskundelehrerin Manuela Reith zunächst über die Positionen der Länder, die sie übernahmen. In dem anschließenden Gipfeltreffen wurde schnell deutlich, wie weit die Ansichten und Interessen der EU-Mitgliedsstaaten bezüglich der Asyl- und Flüchtlingspolitik auseinander liegen. Die Bandbreite reichte von einer großen Einsicht in die Notwendigkeit Flüchtlingen und Asylsuchenden zu helfen über eine Bereitschaft zur Unterstützung, die an gewisse Bedingungen geknüpft war, bis hin zu einer Absage an jegliche Kooperation in dieser Frage. Dementsprechend hitzig verlief die Suche nach einem Kompromiss. Am Ende konnten sich die Gipfelteilnehmer lediglich auf eine Ausweitung der Sicherung der EU-Außengrenzen im Rahmen der Frontex-Mission verständigen. Dieser Minimalkonsens führte den Schülerinnen und Schülern vor Augen, wie schwierig es ist, einen Konsens aller EU-Mitgliedsstaaten herbeizuführen.
Trotz dieser ernüchternden Erkenntnis zeigten sich die Schülerinnen und Schüler vom Planspiel insgesamt begeistert: „Ich hätte gerne noch länger diskutiert!“, lautete das Fazit einer Schülerin.  

Verfasst von Manuela Reith - Montag, 23. April 2018

Hervorragender zweiter Platz für Hannah Fichtner

Am 14.03.2018 fand an der Universität Stuttgart die Landesrunde des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“ statt. Dabei handelt es sich um die Vorstufe der Chemie-Olympiade für Neunt- und Zehntklässler. Hannah Fichtner aus der Klasse 10b der Klosterschule war für diese zweite Wettbewerbsrunde vorqualifiziert, nachdem sie es im letzten Jahr bis in die Endrunde des Wettbewerbs geschafft und dort den fünften Platz belegt hatte. In der zweiten Runde war nun auch sie wieder gefordert und ihre Erwartungen an sich selbst waren natürlich hoch – schließlich wollte sie wie im letzten Jahr die dritte Runde erreichen!
Wie die anderen insgesamt 60 Neunt- und Zehntklässler wurde sie vom gastgebenden Professor Doktor Rainer Niewa im Chemie-Hörsaal der Uni Stuttgart begrüßt. Dann musste sie in der zweieinhalbstündigen Klausur ihr chemisches Können unter Beweis stellen. Sie ordnete Wissenschaftler ihren Entdeckungen zu, stellte organische und anorganische Gleichungen auf und löste eine Knobelaufgabe zu fünf weißen Stoffproben. Im Anschluss an die Klausur gab es Mittagessen in der Uni-Mensa. In dieser Zeit wurden die Klausuren von der Wettbewerbsleitung und den mitgereisten Lehrern korrigiert.
Am Nachmittag folgten ein interessanter Fachvortrag zur Vielseitigkeit von Phosphaten in Natur und Technik und ein Experimentalvortrag, der die Schüler und die Lehrer mit chemischen Highlights begeisterte. Dann wurde es bei der Siegerehrung spannend… und Hannah durfte sich über den zweiten Platz freuen! Sie erhielt ein Lehrbuch der „Anorganischen Chemie“ und löste, wie erhofft, das Ticket zur dritten Runde in Merseburg, wo im Juni die besten Schüler mehrerer Bundesländer in theoretischen und praktischen Prüfungen gegeneinander antreten werden und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wartet.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! 

Verfasst von Selina Kreiser - Dienstag, 17. April 2018

Ein Elternbericht zum Kurs 2 „Pubertät – Eltern im Dialog“

Wer in den Kursen zum Thema Pubertät schnelle Lösungen aus der Hand einer Fachfrau erwartet,
sieht sich zunächst enttäuscht:
„Dialog“ ist das Zauberwort, genau genommen „Eltern im Dialog“. Denn darin besteht das Konzept:
gemeinsam Probleme und Fragen zusammenzustellen und nach möglichst vielen unterschiedlichen
Lösungsansätzen zu suchen, aus denen sich jede/r den für die jeweilige Situation passenden
heraussuchen kann.
Das funktioniert erstaunlich gut, denn auf ihre Art sind alle Eltern Experten, und wer von außen auf
das Problem eines anderen blickt, tut dies mit mehr Abstand und aus einem anderen Blickwinkel.
Daraus ergeben sich dann fast automatisch neue Perspektiven, die plötzlich Wege zeigen, die vorher
nicht erkennbar waren.
Mitunter genügt sogar die richtige Frage, um eine scheinbar verfahrene Situation anders zu
betrachten und Ursachen zu finden, an denen man ansetzen kann.
Die Methodik des Kurses lässt sich im Übrigen auch auf den Umgang mit dem eigenen Kind
übertragen. Es kann sehr entlastend sein, zu sehen, dass man als Vater oder Mutter nicht für alles
eine Lösung parat haben muss, sondern dass es genügt, die richtigen Hilfen zu geben. Im besten Fall
kann das Kind dann selbst erkennen, was es tun kann. Und das wiederum macht selbstbewusst und
stark.
Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Kurs, den man durchaus öfter besuchen kann. Denn die
Entwicklung hört ja nicht auf …

Verfasst von Nicole Merkel - Dienstag, 27. März 2018

Von der Wachstafel zum Tablet

Auf den Spuren der Römer begab sich die Lateingruppe der Klasse 8a der Klosterschule vom Heiligen Grab auf eine Zeitreise in das römische Trier. Und so ging es bei einer Domführung gleich hinein in die alte Zeit. Im Wechsel mit eigenen Erkundungen der Antikedetektive vor Ort war das römische Essen nach Originalrezepten des Gourmetkoches Apicius im Herzen der Stadt ein erster Höhepunkt. Die Gruppe erwies sich als sehr flexibel, als durch den Streik der Busfahrer alle Wegstrecken mit hoher Fitness per pedes zurückgelegt wurden. So wurde, geführt durch die digitale Route auf dem Tablet , eine Wegstrecke von 18 Kilometern, unterbrochen durch eine Togaführung der Römerin Flavia Sabina sowie eine interaktive Führung durch das Rheinische Landesmuseum, absolviert. Sehr spannend waren die eigenen Präsentationen der Teilnehmer an markanten Punkten der Stadt.
Die Fahrt war durch die Lateinlehrerin Frau Dr. Antje Schäfer reibungslos organisiert, Frau Rebekka Bieker und ich waren von der Gruppe begeistert, zumal auch die Bauarbeiten in der Jugendherberge für die Schülerinnen und Schüler überhaupt kein Grund zur Klage waren.
Summa cum laude sprechen wir der Lateingruppe 8a ein ganz großes Lob aus: Das war spitze! 

Verfasst von Albert Waizenegger - Dienstag, 27. März 2018

Theater im Doppelpack

"Shakespeare ist out!" und "Drachen gibt es doch nur in Büchern!" - Mit diesen Behauptungen beschäftigten sich die beiden Theaterstücke der diesjährigen Theater-AG Kl. 5. Am Samstag, 03.03.2018, führte die Schauspielgruppe die unterhaltsamen Stücke "Manchmal darf's auch Shakespeare sein" und "Drachenjagd" auf.
Im vergangenen Herbst hatten sich die Teilnehmer für die beiden Stücke entschieden und hatten mit ihren Proben begonnen. Dass diese parallel stattfinden konnten, ermöglichten die zwei Regieassistenten Tara Meier und Julius Gleich, die immer zur Stelle waren und die Proben mitleiteten.
In der jeweiligen Gruppe einigten sich die Teilnehmer selbst auf die Besetzung und brachten eigene Ideen in ihr Spiel ein. Diese Begeisterung war bei der Aufführung greifbar. Das zahlreich erschienene Publikum konnte so ganz leicht mit den Figuren mitempfinden, mitlachen und mitfiebern.
In "Manchmal darf's auch Shakespeare sein" möchte der Lehrer Dr. Knittel (Carlo Zacheo) mit seinen Schülern Shakespeares "Sommernachtstraum" aufführen. Wie sich jedoch schnell zeigt, sind die Schüler Klaus, Paul, Max, Lisa und Mona (Antonia Müller, Yeseul Kim, Anna Hagel, Estella Nöhre, Helene Haas) alles andere als angetan davon – von Proben, von Kostümen oder von Shakespeare allgemein. Die Putzfrau Frau Pfeifer (Lotta Weiland) punktet da vorab mit weit mehr Interesse an Kunst und Kultur. Als am Ende aber Clara (Alisa Milukoff) erscheint, merken die Schüler, dass Shakespeare – oder wenigstens seine gewählte Ausdrucksweise – doch nicht so out und überholt ist, wie sie gedacht haben.
In "Drachenjagd" kümmern sich die beiden Bibliothekarinnen Amidala und Lilly (Felicia Sellung, Svenja Wagner) voller Eifer um ihre Bücher. Andere Leseratten, wie z.B. Marie, Maja, Fiona (Vivien Schröder, Jennifer Maier, Clara Geisler), sind immer willkommen. Chaos ist aber vorprogrammiert, als ein Buch zerrissen wird. Auf einmal schläft der Drache Tiamat (Julia Freidel) in der Bücherei und flieht vor den bösen Hexen Bellatrice und Beatrice (Valentina Hank, Angelina Neubauer). Gregor (Paul Reuter) findet das super, aber auch die Feen Carolina und Franziska (Shanna Fichtler, Mia-Sophie Rehfuss) wollen nun Tiamat helfen. Mit so viel Hilfe von so vielen Freunden kann Tiamat beruhigt sein und sogar außerhalb seines Buches leben.
Beide Stücke widerlegten die zu Beginn gestellten Behauptungen auf amüsante und spannende Weise. Das abwechslungsreiche und lebhafte Spiel begeisterte das Publikum. Für alle Schauspieler und die Regie gab es riesigen Beifall. Auch Frau Ziegler war davon beeindruckt, mit welchem Elan und Gespür die Gruppe an die beiden Stücke und deren Rollen herangegangen ist.
Nach dem erfolgreichen Auftritt freute sich die Theater-AG über einen Eis-Gutschein, den sie bei schönem Wetter einlösen wird.
 

Verfasst von Stephanie Basler - Mittwoch, 14. März 2018

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