Sascha Fecht
Moorange
Soul in Sight
Magnus Zimmermann
In den Auf- und Abbaupausen können Sie sich über das Kenia-Projekt informieren.
Der Erlös aus Speisen und Getränken geht zu 100 % an unser Keniaprojekt.
7.45 Uhr, Baden-Baden, strahlender Sonnenschein - noch hielt bei den meisten die Frisur. Aber das
änderte sich bald, da das Sportfest für alle eine schweißtreibende Angelegenheit wurde.
Eine Premiere wurde gefeiert, denn das Sportfest war nicht, wie man es bisher kannte, sondern wurde getreu dem olympischen Gedanken zu einem Biathlon und einem Teamwettbewerb umgestaltet. Dafür wurden das komplette Aumattstadion und umliegende Plätze und Wege in ein modernes Biathlonstadion umgebaut, in dem die jungen Nachwuchs-Athleten ihr Können unter Beweis stellen konnten.
Die Teams, die sich im Voraus aus den Klassen bildeten, kämpften erst bei einem Biathlon und danach an zahlreichen Stationen um die Höchstpunktzahl. Dabei mussten sie die verschiedensten Aufgaben bewältigen: sei es im „Moor“, das sie als Gruppe nur mit Hilfe von ein paar kleinen Holzbrettern überqueren mussten, der Hirtenschaukel, bei der die ganze Gruppe eine Schaukel ins Gleichgewicht bringen musste oder dem „heißen Draht“, einer gespannten Schnur, die die Gruppe überwinden musste, ohne sie zu berühren. Bei allen Stationen standen natürlich der Spaß an sportlicher Aktivität und der Teamgeist an vorderster Stelle!
Auch das traditionelle Fußballspiel im Anschluss an den Teamwettbewerb fehlte natürlich nicht und rundete das jährliche Sportfest harmonisch ab.
Ihr habt Euer erstes bedeutendes Ziel erreicht und dazu gratuliere ich Euch sehr herzlich im Namen der ganzen Schulgemeinschaft, besonders aber freuen sich alle Lehrerinnen und Lehrer, die Euch in Eurer Schulzeit unterrichtet haben.
Zugleich lade ich Euch mit Euren Angehörigen zur Schlussfeier am Samstag, 27. Juni 2009 ein.
Um 15.30 Uhr beginnen wir mit einem Dankgottesdienst in der Stiftskirche; im Anschluss daran folgt gegen 17.00 Uhr in der Aula die festliche Verabschiedung mit Übergabe der Reifezeugnisse sowie der Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger.
Ich freue mich darauf, Euch alle zu diesem offiziellen Schlussakt in der Stiftskirche und Aula begrüßen zu dürfen.
Bei den inoffiziellen Feiern wünsche ich Euch viel Spaß aber passt auf Euch auf.
Baden-Baden, 18. Juni 2009
Aus den Medien sind wohl alle Jugendlichen mit dem Thema Drogen vertraut, aber wenn ehemalige
Abhängige live auf der Bühne stehen und von ihren Drogenerfahrungen berichten, berührt das direkter. Das Stück handelt von Alltagssüchten, die rasch zu Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeit führen können
In den anschließenden Gesprächsrunden bieten die ehemaligen Abhängigen Gelegenheit das Gesehene aufzuarbeiten, Betroffenheit zu formulieren und die unterschiedlichsten Fragen zu stellen.
Wir, die Klassenstufe 11, hatten dieses Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit vier Tage lang, zusammen mit Frau Kessler und Herr Bläs, Taizé zu erleben. In unseren Vortreffen zeigte sich schnell, dass sich zwar keiner genaue Vorstellung darüber machen konnte, wie so ein Leben in Taizé aussieht, aber alle doch wirklich neugierig darauf waren, es einmal selbst mitzuerleben.
So landeten wir mit unseren „Riesenrucksäcken“ erstmal auf dem „Riesenzeltplatz“ von Taizé. Tausend junge Leute aus verschiedenen Ländern verbringen hier, in der Glaubensgemeinschaft der Brüder von Taizé, einige Zeit. Was die unbeschreibliche Atmosphäre ausmacht, ist wohl die Einfachheit der Art und Weise, dort zu leben. Man gewöhnte sich rasch an die kalten Duschen, die nicht unbedingt luxuriösen Zelte und einige von uns gewöhnten sich sogar an das Essen (=, das wir immer auf kleinen Bänkchen auf dem Boden aßen. Der Überfluss, der zu Hause so viel unseres Alltags bestimmt, spielte hier keine Rolle mehr, man war so viel freier. Wir konnten dreimal am Tag zum gemeinsamen Gebet gehen, bei dem es aber nicht darum ging, Texte herunter zu beten, sondern man sang in der Gemeinschaft von Tausenden die Taizé- Lieder oder hörte einfach nur zu. Außerdem wurden uns Gespräche und Workshops mit Brüdern angeboten, in denen wir über „Gott und die Welt“ sprachen. Insgesamt verbrachten wir aber auch viel Zeit in unserer Gruppe. Während die Jungs, einschließlich Herr Bläs, oftmals am Ballspielen waren, lagen die Mädels viel lieber in der Sonne und schauten zu. Abends trafen wir uns entweder einfach so, um beieinander zu sitzen und zu reden - was die Nachtwächter nicht immer begeisterte - oder wir trafen uns, wie die meisten Jugendlichen, am „Oyak“, einem kleinen Kiosk , an dem wir noch etwas trinken und Knabberzeug für dich Nacht kaufen konnten.
In den Tagen in Taizé erlebten wir sicher sehr viele ruhige Stunden. Es war ein wirklich bescheidenes Leben, so dass man sich einmal auf sich selbst einließ, über Dinge nachdachte, für die im sonstigen Alltag kein Platz, keine Zeit oder Notwendigkeit zu sein scheinen.
Und am Ende wollte eigentlich keiner von uns mehr gehen…
Mareike Niederer, 11a