30 Jahre Klosterrock oder „Die wilden 30er in einer Nacht“

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Der 30. muss gefeiert werden und somit waren alle Zeichen an diesem Abend auf das legendäre Rockfestival der Klosterschule vom Heiligen Grab ausgerichtet.
Selbst der mathematisch weniger begabte verstand das Motto der Abends schnell - für 30 Jahre Rock’ n’ Roll gab es jedes 30. Getränk und jede 30. Brezel umsonst. Auch die „Timeline“ am Aufgang zu den Toiletten dokumentierte eindrucksvoll mit Bildern, Fakten und Witzigem, die unglaubliche Entwicklung dieser Rockveranstaltung von einer einfachen „Schuldisko“ bis hin zu dem was der Klosterrock heute ist.
Insgesamt standen 5 Bands auf dem Programm. Von Hardrock, Reggae und Dancehall bis hin zu spontanen Gastmusikerauftritten und improvisierten Zugaben war alles geboten.
Den diesjährigen Anfang machte eine Formation namens the!reveille aus Heidelberg. Erst 2008 entstanden heizten die 4 Neckarjungs den jungen und junggebliebenen Besuchern an diesem Abend mit einer Mischung aus Funk, Pop und Rock ein.
Darauf folgte eine Band aus Baden-Baden mit dem Namen „Monking“, die mit einer Mischung aus Reggae und Ska die Mengen zum Toben brachte. Beim spontanen Gastauftritt von „Jr. Jew“ von Ruffa Than Ruff begann die Luft in der Halle zu brennen.
Nach einer kurzen Umbauphase ging es dann weiter mit „Paraboxed“, die schon letztes Jahr den Klosterrock gerockt hatten. Doch während der letztjährige Auftritt ein harte Zäsur für die Band bedeutete - Sänger Sebastian verließ die Band, um in den USA zu arbeiten -  konnten „Paraboxed“ beim Klosterrock 2010 ihre Reunion feiern.
Als dann die Masse richtig heiß war, kamen „Ezzo“ die Vertreter der schwäbischen Fraktion an diesem Abend auf die Bühne. Mit einer Mischung aus Ska und Punk war ein perfekter Abschluss des „rockigen“ Teils der Veranstaltung geboten. Die letzte Band „Ruffa Than Ruff“ brachte mit einer Mischung aus Reggae und Dancehall die Menge zum Tanzen. Die Stimmung zeugte davon, dass die Besucher gerne noch bis spät in die Nacht hinein weitergetanzt hätten, aber nach 5 Stunden Rock’ n’ Roll, vielen Brezeln und noch mehr Party mussten die Fans akzeptieren, dass auch ein 30. Geburtstag irgendwann zu Ende geht.
Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern sowohl von Schülerseite als auch von Seiten der Lehrer und freuen uns schon mal auf den 31. Klosterrock im nächsten Jahr.

Enrico Werner